Praxis-Info:
Naturheilpraxis
Klaus John
Heilpraktiker
Lanzer Weg 5
21481 Buchhorst
Tel: 04153 53828

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Atem-Videos
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Diese Aufnahmen entstanden 2003 in Chemnitz und inspirierten Juri Schmidt zu dem Film „Eine Reise nach Innen – Holotropes Atmen mit Klaus John“.

Jahrelang hatten diese Clips ihren Platz auf dieser Website, bis sie aus Kompatibilitätsgründen nicht mehr abspielbar waren. Deshalb jetzt per Youtube.

Im Folgenden meine Beschreibung wie früher auf dieser Website.

Selbstverständlich ist es nicht unumstritten, Menschen während des Wiedererlebens starker Emotionen oder gar Traumata zu filmen. Deshalb möchte ich hier ganz klarstellen, dass sich alle Teilnehmer mit den Aufnahmen einverstanden erklärt haben!
Es gibt recht wenig Aufnahmen dieser Art, weil sie eben sehr tief gehen. Prinzipiell kann man schlecht in einen Menschen hineinschauen und sehen, was er gerade erlebt. So bieten diese Aufnahmen auch viel Projektionsfläche für eigene Emotionen. Auch Beisitzer erleben durch die Konfrontation mit dem Ausdruck ihrer “Atmer” eigene Ängste, aber auch Freude über die erlebte Heilung.
Alle Teilnehmer haben immense Offenheit gezeigt, sowohl in der Atemerfahrung selbst, als auch in den Interviews. Bitte respektieren Sie dies und versuchen sie, genauso offen zu sein!

Teil 1:
Die Musik ist normalerweise spezielle bewährte Musik von CDs. Hier haben Marcus und Fabian, beide erfahren mit der Atemarbeit, live gespielt.
Vor einer Atemsitzung gibt es immer einführende Gespräche, um alle Fragen zu klären. Die “Atmer” und “Beisitzer” machen ihre Absprachen hinsichtlich Köperarbeit.
Nach einer anfänglichen Entspannung fängt rhythmische Musik an, die es erlaubt, seinen eigenen tiefen Atemrhythmus zu finden. Recht schnell tauchen bislang unter- drückte Emotionen und körperliche Spannungen auf, die mit der entsprechenden Unterstützung, oder auch oft von ganz alleine, sich lösen.
Die Beisitzer haben die Aufgabe, den Erfahrungsprozess zu begleiten. Vielleicht sichern Sie einfach mit Kissen, dass die Verletzungsgefahr minimiert wird. Oder sie reichen Taschentücher und helfen bei der Körperarbeit.
Muskuläre Spannungen können durch Gegendruck verstärkt werden. Prinzipiell wird jede Erfahrung verstärkt, bis sie sich löst. Falls Berührungen für den “Atmer” unpassend sind, kann er sie mit dem Wort “Stopp!” beenden. ein “Laß mich los!” würde als einfacher Ausdruck von Erfahrung gehandhabt werden. Der Umgang mit “Stopp!” wird vorher genau abgesprochen und macht die Arbeit sicher. Tatsächlich wird das “Stopp!” kaum gebraucht.
Wenn immer möglich, werden Beisitzer in die Körperarbeit einbezogen.

Teil 2:  04:34
Hier sehen wir Katrin, wie sie Spannungen in den Armen, Brustkorb und Kiefer abarbeitet.
während Einige ganz ruhig erleben, haben Andere einen energetischeren Prozess.
Typisch sind auch Kundalini- Phänomene. Sie zeigen sich in starkem Flattern der Gliedmaßen.
Meist ist dieses autonome Bewegungsmuster so schnell, wie man es willkürlich nicht erzeugen könnte. Energie durchfließt den Körper und “reinigt die Chakren”.
Auch Frank zeigt hier starke Anspannung, die aber auch mit Lust verbunden ist, wie man wohl deutlich hören kann. In der 3. Matrix kommen Lust und Schmerz zusammen.

Teil 3:  08:48
Hier ist die Atemsitzung schon etwa zwei Stunden lang. Die Live-Trommler werden durch die Musikanlage abgelöst. Die Erfahrung wird ruhiger und auch die Musik meditativer.
Es gibt zwei Arten von Traumatisierung:
1. Es ist etwas passiert, was nicht passieren durfte, wie Gewalt oder Missbrauch.
2. Es ist etwas nicht passiert, was unbedingt hätte passieren müssen, wie etwa liebevolle Zuwendung nach der Geburt oder in der Kindheit.
Während die erste Gruppe von Erfahrungen durch Wiedererleben gelöst werden kann, reicht ein alleiniges Wiedererleben in der zweiten Gruppe nicht aus. Es genügt nicht, die Erfahrung von “Alleine sein” zu wiederholen, sondern es muss ein korrektives Erlebnis neue Prägungen schaffen. So ist es möglich, dass der Beisitzer wie ein Statist die Rolle von Vater oder Mutter übernimmt, solange der Atmer in der Regression bei seiner Erfahrung bleibt. Körperliche, nicht sexuelle Berührung kann hier sehr heilsam sein.

Teil 4:  14:36
Nach der Atemerfahrung ist genügend Zeit, die Mandalas zu malen. Sie drücken abstrakt oder auch gegenständlich wie Ikonen die Erfahrung aus. In der “Mandala-Runde” hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, mithilfe des Mandalas seine Erfahrung zu schildern. Er kann Feedback von seinem Beisitzer, dem Gruppenleiter, oder wenn von ihm gewünscht auch von der Gruppe, bekommen.
Auf diese Weise wird die Erfahrung verarbeitet und integriert.
Natürlich kann nicht gewährleistet werden, dass jedes Thema an einem Wochenende zum Abschluss kommt. Oft ist es so, dass eine erste Atemerfahrung einen Weg zeigt, systematisch über längere Zeit an sich selbst zu arbeiten.

Interviews:
Nach dem “Atmen” haben sich einige Teilnehmer zu Interviews bereit erklärt.
Die Fragen sind in etwa gleich und die Antworten spontan ohne Vorbereitung.
15:30 Katrin hatte ihre erste Erfahrung mit dem Holotropen Atmen und beschreibt, wie sich Ihre asthmatischen Atemprobleme lösten.
20:05 René ist inzwischen Yoga-Lehrer und beschreibt auf seine ihm eigene Weise seine Einstellung.
25:29 Fabian hat zusammen mit Marcus live getrommelt. Beide haben dann in der folgenden Atemsitzung selbst “geatmet”.
29:04 Frank zeigt im Interview tiefe Einsicht in seinen Prozess.


 

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